Neuer Bereich „Kunst & Kultur“ an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

„Kunst & Kultur“ sind für eine Hochschule, die ihre Schwerpunkte in der Betriebswirtschaft und dem Sozial- und Gesundheitswesen hat, eine Art „dritte Sprache“. Design, Architektur oder performative Künste wie Tanz, Musik und Literatur haben keinen eigenen Ort an unserer Hochschule – etwa in einem Fachbereich oder in Studiengängen. Dennoch oder gerade deshalb sieht die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen diese als wichtige Querschnittszugänge für die interdisziplinäre Zusammenarbeit an gesellschaftlichen Herausforderungen. Diese „dritte Sprache“ versteht sich auch als Ergänzung und Korrektiv für Metatrends von Hochschule und Gesellschaft wie Digitalisierung, Internationalisierung, Klima, Mobilität und Demokratie.

Die Hochschule nähert sich ab 2019 dieser Erkenntnis und dem damit verbundenen Anspruch in verschiedenen Projekten und Veranstaltungen an. Hier stellen wir diese Projekte und Veranstaltungen vor.

Die Erfahrungen der Lehrenden, Studierenden und Organisierenden der Hochschule in den nächsten Jahren und die Begegnungen mit „Wirtschaft und Gesellschaft“, also Unternehmen, Organisationen und Zivilgesellschaft mit dieser „dritten Sprache“ werden ganz im Sinne von „Soziokultur“ in eine Konzeption des neuen Bereichs „Kunst & Kultur“ münden.

Wettbewerbsausschreibung „Wie geht Freiheit wirklich?“ der BASF-Kunstförderung TOR 4: Projekt "LU*ludens" der HWG LU erfolgreich

Als ein Beispiel für diese "dritte Sprache" mag das Projekt "LU*ludens" der HWG LU gelten, mit dem sich die die Hochschule erfolgreich an der Wettbewerbsausschreibung „Wie geht Freiheit wirklich?“ der BASF-Kunstförderung TOR 4 teilgenommen. Vor dem Hintergrund zunehmender rechtspopulistischer Attacken auf die Freiheit der Wissenschaft und frei nach der Devise „Aktion statt Elfenbeinturm“ fragt „LU*ludens“ unter Einbezug der Stadtgesellschaft nach den Weiterentwicklungsmöglichkeiten von Demokratie und den Freiheiten in Ludwigshafen. Schließlich mündet das Projekt vom 21. bis 23. Mai in einem etwas anderen Symposium, einem dreitägigen performativen Denkspiel der Stadt, an dem internationale, nationale und lokale Akteur*innen aus Kunst, Wissenschaft und Stadtgesellschaft zusammenkommen. Projektkoordinatorin ist Antje Reinhard vom Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen.

Kontakt

Frau Prof. Dr. Bareis

Frau Prof. Dr. Ellen Bareis
Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Qualitätsmanagement, Kunst und Kultur

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