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"Definitiv empfehlenswert!": International Staff & Teaching Week 2026 in Spanien

Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten wir die Möglichkeit, am Blended Intensive Programme (BIP) „International Staff and Teaching Week 2026“ an der Universidad Pontificia de Salamanca in Salamanca, Spanien teilzunehmen. Das Programm fand vom 23. bis 27. Februar 2026 statt und brachte Studierende sowie Lehrende aus verschiedenen europäischen Hochschulen zusammen.

Ziel dieser internationalen Woche war es, den akademischen Austausch zwischen Hochschulen zu fördern und aktuelle Themen in Wissenschaft und Gesellschaft zu diskutieren. Neben fachlichen Workshops und Vorträgen bot das Programm zahlreiche Möglichkeiten zur internationalen Vernetzung sowie zum interkulturellen Austausch.

Für uns als Studierende war die Teilnahme besonders wertvoll, da wir neue fachliche Inhalte kennenlernen und gleichzeitig Kontakte mit Studierenden aus verschiedenen Ländern knüpfen konnten.

 

Programm und akademische Inhalte

Während der Woche nahmen wir an verschiedenen Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden teil. Ein Schwerpunkt lag dabei auf aktuellen Herausforderungen für Organisationen und Hochschulen, insbesondere im Bereich Kommunikation, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.

Ein besonders interessanter Workshop trug den Titel „Communication for Purpose-Driven Organizations“. In diesem Workshop wurde diskutiert, welche Rolle Kommunikation in modernen Organisationen spielt und wie Unternehmen ihren gesellschaftlichen Zweck – den sogenannten Purpose – definieren und umsetzen können.

Dabei wurde deutlich, dass Organisationen heute nicht nur wirtschaftliche Ziele verfolgen, sondern auch einen positiven Beitrag für Gesellschaft und Umwelt leisten möchten. Ein wichtiger Bestandteil dieses Ansatzes ist die Verbindung von Vision und Mission. Die Vision beschreibt den angestrebten Einfluss auf Gesellschaft oder Umwelt, während die Mission die konkreten Aktivitäten umfasst, mit denen dieser Einfluss erreicht werden soll.

Darüber hinaus wurde betont, dass effektive Kommunikation entscheidend für Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen innerhalb von Organisationen ist. Gute Kommunikation kann dazu beitragen, Herausforderungen wie Angst vor Veränderungen, mangelndes Vertrauen oder fehlendes Bewusstsein über vorhandene Fähigkeiten im Team zu überwinden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Bedeutung von authentischer und transparenter Kommunikation. Organisationen sollten ihre Werte nicht nur kommunizieren, sondern diese auch konsequent in ihrem Handeln umsetzen. Zu den zentralen Elementen erfolgreicher Kommunikation gehören daher:

  • authentisches Storytelling

  • Einbindung verschiedener Stakeholder

  • transparente und konsistente Kommunikation.

Diese Faktoren tragen dazu bei, Vertrauen aufzubauen, Mitarbeitende zu motivieren und langfristige Beziehungen zu Stakeholdern zu stärken.

 

Internationale Zusammenarbeit

Ein besonders bereichernder Bestandteil der Woche war der Austausch mit Studierenden und Lehrenden aus verschiedenen europäischen Ländern. In Gruppenarbeiten und Diskussionen konnten wir unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen im Bildungs- und Organisationsbereich kennenlernen.

Die Zusammenarbeit in internationalen Teams förderte nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch interkulturelle Kompetenzen. Durch die gemeinsame Arbeit entstand eine offene und konstruktive Lernatmosphäre.

Darüber hinaus bot das Programm zahlreiche Möglichkeiten zum Networking, wodurch neue Kontakte und potenzielle zukünftige Kooperationen entstehen konnten.

 

Kulturelle Erfahrungen

Neben den akademischen Aktivitäten bot das Programm auch die Gelegenheit, die historische Stadt Salamanca kennenzulernen. Salamanca ist bekannt für seine traditionsreiche Universitätskultur und zählt zu den bedeutendsten Universitätsstädten Europas.

Im Rahmen des kulturellen Programms nahmen wir unter anderem an einer Stadtführung teil und besuchten verschiedene historische Sehenswürdigkeiten. Diese Aktivitäten ermöglichten es uns, die kulturelle und historische Bedeutung der Stadt besser zu verstehen.

Der Austausch mit internationalen Teilnehmern trug zusätzlich dazu bei, verschiedene Kulturen und Perspektiven kennenzulernen.

Zusammenfassend war die Teilnahme am International Staff and Teaching Week BIP eine sehr positive und lehrreiche Erfahrung. Das Programm bot eine gelungene Kombination aus fachlichem Austausch, internationaler Zusammenarbeit und kulturellen Aktivitäten.

Solche internationalen Programme leisten einen wichtigen Beitrag zur persönlichen und akademischen Entwicklung von Studierenden. Sie fördern nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch interkulturelle Fähigkeiten und internationale Netzwerke.

Aus diesem Grund würden wir die Teilnahme an einem Erasmus+ BIP-Programm anderen Studierenden ausdrücklich empfehlen.

Upol Abdullaeva, Miriam Cherradi und Silja Holstein

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