Profil
praxisintegrierend, kritisch, reflexiv – Das Zusammenspiel zweier Lernorte
Der duale Bachelorstudiengang Soziale Arbeit zeichnet sich durch seinen besonderen Fokus aus: Soziale Arbeit wird als Wissenschaft verstanden, die gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse kritisch in den Blick nimmt und sich als Arbeit am Sozialen zugleich auf die gesamte Gesellschaft bezieht.
Kennzeichnend für den Studiengang ist die enge Verzahnung zweier Lernorte. Die Studierenden erwerben ihr fachliches Wissen an der Hochschule und erproben dieses kontinuierlich in ihrer Praxisstelle unter Bedingungen beruflicher Sozialer Arbeit. Auf diese Weise werden theoretische Perspektiven und praktische Erfahrungen systematisch miteinander verbunden und wechselseitig reflektiert.
Der duale Studiengang richtet sich besonders an Personen, die im Zusammenspiel von Theorie und Praxis die sozialen Probleme und Formen des gesellschaftlichen Umgangs mit sozialer Ungleichheit und sozialer Ausgrenzung reflektieren möchten und nach Perspektiven suchen, wie Menschen in schwierigen Lebenssituationen schwierigen durch Soziale Arbeit dialogisch in ihrer selbstbestimmten Lebensführung unterstützt und begleitet werden können.
Sie möchten an der HWG Ludwigshafen Soziale Arbeit im dualen System studieren und wünschen weitere Infos? Für inhaltliche Fragen oder eine Beratung zum Studiengang wenden Sie sich gerne an die Studiengangskoordination Sophia Schulz oder die Praxiskoordination Maximilian Schütz. Gerne per E-Mail an folgende Adresse: basa.dual@ 8< SPAM-Schutz, bitte entfernen >8 hwg-lu.de
Inhalt & Ablauf
Studienaufbau
Der duale Bachelorstudiengang Soziale Arbeit ist modular aufgebaut und hat eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Ein zentrales Merkmal des Studiengangs ist das kontinuierliche Zusammenspiel von Theorie und Praxis. Während des gesamten Studiums sind die Studierenden an eine Praxisstelle angebunden, die im Wochenmodell organisiert ist: Von Montag bis Mittwoch findet das Studium statt, donnerstags und freitags die praktische Tätigkeit. In der vorlesungsfreien Zeit erfolgt der Praxiseinsatz flexibel. Der Umfang der Praxistätigkeit entspricht durchschnittlich einer halben Stelle und wird entsprechend vergütet. Bei Fragen zum dualen System, zu Bewerbungsmöglichkeiten, zum Studienverlauf oder zum Studienangebot insgesamt unterstützt Sie die Praxiskoordination des Studiengangs mit einem kontinuierlichen Beratungsangebot.
Die Module erstrecken sich in der Regel über zwei Semester und werden jeweils mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Zahlreiche Module absolvieren die dual Studierenden gemeinsam mit den regulär Studierenden der Sozialen Arbeit. Zur inhaltlichen Verzahnung von theoretischen und praktischen Studienanteilen sind im Studienverlauf spezielle Theorie-Praxis-Module in der dualen Variante verankert. Dazu zählen:
Problemkonstruktionen in der Praxis
Forschung in der Praxis I
Praxissemester
Forschung in der Praxis II
Kritik und Perspektiven Sozialer Arbeit
Zusätzlich ist im dritten Fachsemester ein Fremdpraktikum mit einem Umfang von 180 Stunden vorgesehen. In diesem Praktikum verlassen die Studierenden ihre Stammpraxisstelle, um Einblicke in ein weiteres Handlungsfeld der Sozialen Arbeit zu gewinnen.
Im vierten Fachsemester absolvieren die Studierenden ein Praxissemester im Umfang von 750 Stunden. In dieser Zeit sind sie in Vollzeit an ihrer Stammpraxisstelle tätig.
Die studiengangspezifische Seite für Prüfungsangelegenheiten finden Sie hier. Unter diesem Link finden Sie ebenso die jeweils aktuellen Ausgaben der Allgemeinen und Speziellen Prüfungsordnung für das Studium.
Qualifikation
Der Studiengang führt zum Abschluss „Bachelor of Arts (B. A.)“, der zur weiteren wissenschaftlichen Qualifikation befähigt. An der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen wird hierfür ein dreisemestriger konsekutiver Master-Studiengang Soziale Arbeit angeboten.
Zugleich erwerben die Absolvent:innen die staatliche Anerkennung zur:m Sozialarbeiter:in/Sozialpädagog:in (B. A.). Der Studiengang qualifiziert für alle Berufsfelder der Sozialen Arbeit: in der Sozialadministration, bei frei-gemeinnützigen und privat-gewerblichen Trägern der Sozialen Arbeit, in der Justiz, in den Bereichen Ausbildung, Arbeit und Freizeit, in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, im Bereich Gesundheit und Rehabilitation, in der kulturellen Bildung sowie in der Wirtschaft und Forschung.
Bewerbung & Zulassung
Interessent:innen für die duale Studienvariante bewerben sich zunächst direkt bei einer der kooperierenden Einrichtungen des Studiengangs. Dort durchlaufen sie ein Auswahlverfahren. Wenn eine Praxisstelle eine Person auswählt, schlägt sie diese als Kandidat:in für den Studienplatz vor. Die Bewerbungszeiträume der Praxisstellen beginnen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Interessent:innen sollten sich deshalb frühzeitig über Fristen bei den jeweiligen Einrichtungen informieren.
Wenn eine Zusage einer Praxisstelle, in Form eines Qualifizierungsvertrags, vorliegt und die hochschulischen Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind, kann die Immatrikulation an der Hochschule erfolgen. Die Bewerbung bzw. Anmeldung an der Hochschule erfolgt durch die Studierenden selbst. Sie wird nicht automatisch durch die Praxisstelle vorgenommen.
Eine Übersicht über aktuelle Praxispartner:innen ist hier zu finden. Informationen zu offenen Stellen, dualen Studienplätzen und Ansprechpersonen stehen auf den Webseiten der jeweiligen Praxisstellen.
Kooperierende Einrichtungen
Kreisverwaltung Bad Dürkheim (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Öffentlicher Träger der Kinder- und Jugendhilfe
- Beratung und Unterstützung von Familien in schwierigen Lebenslagen
- Steuerung und Bewilligung von Hilfen zur Erziehung
- Kinderschutz und Krisenintervention
- Kooperation mit freien Trägern, Schulen und sozialen Diensten
Ludwigshafener Stiftung für Jugendhilfe (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Angebote der Kinder- und Jugendhilfe
- Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien
- Stationäre und ambulante Betreuungsformen
- Förderung individueller Entwicklung und sozialer Kompetenzen
- Zusammenarbeit mit Jugendämtern und weiteren Fachstellen
Stadt Ludwigshafen am Rhein (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Öffentliche Kinder- und Jugendhilfe und soziale Dienste
- Beratung und Unterstützung von Familien und jungen Menschen
- Hilfen zur Erziehung und Kinderschutz
- Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendförderung
- Planung und Steuerung sozialer Angebote in der Kommune
- Migration & Integration
Stadtverwaltung Worms (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Kommunale Angebote der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, zum erzieherischen Kinder- und Jugendschutz und zur Förderung der Jugendverbände
- Jugendtreffs und mobile Jugendarbeit
- Prävention und soziale Dienste, Jugendhilfe, Beratung und Leistungen in besonderen Lebenslagen
- Abteilung für kommunale Kitas
- Fachstelle für Senioren und Inklusion
Ökumenische Fördergemeinschaft Ludwigshafen GmbH (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Quartiersarbeit und Projekte (Straßensozialarbeit, Gemeinwesenarbeit, zielgruppenorientierte Angebote und Projekte)
- Erziehungshilfen (ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote der Jugendhilfe)
- Kindertagesstätten
- Offene Kinder- und Jugendarbeit
- Beratung und Unterstützung von alleinstehenden Menschen, unbegleiteten minderjährigen Ausländern, Kindern, Jugendlichen. Hilfe in Notwohngebieten und Organisation medizinischer Versorgung für Menschen am Rand der Gesellschaft
Förderverein für die Nachsorge und Rehabilitation psychisch Kranker e.V., Frankenthal (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Nachsorge und Begleitung psychisch erkrankter Menschen
- Unterstützung beim Übergang in ein selbstständiges Leben
- Tagesstrukturierende und rehabilitative Angebote
- Förderung sozialer Integration und Teilhabe
- Individuelle Betreuung und Beziehungsarbeit
Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis
- Sozialpsychiatrischer Dienst
- Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen
- Beratung in Krisen- und Belastungssituationen
- Vermittlung und Koordination von Hilfsangeboten
- Aufsuchende sozialpädagogische Arbeit
- Zusammenarbeit mit Gesundheits- und Hilfesystemen
Regionale Diakonie Rheinhessen
- Breites Spektrum sozialer Hilfen (u. a. Beratung, Migration, Armut, Kinder- & Jugendhilfe)
- Unterstützung von Menschen in belasteten Lebenslagen
- Sozialberatung und psychosoziale Begleitung
- Präventions- und Integrationsangebote
- Vernetzung mit kirchlichen und kommunalen Strukturen
ASiV Ambulante Sozialarbeit GmbH
- Angebote der Kinder- und Jugendhilfe
- Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien
- Ambulante Hilfen und stationäre Angebote
- Integrationshilfe
- Kooperation mit Jugendämtern und Bildungseinrichtungen
- Angebote der Eingliederungshilfe
AGFJ Familienhilfestiftung Vorderpfalz gGmbH (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Angebote der Kinder- und Jugendhilfe
- Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien
- Ambulante Hilfen und sozialpädagogische Begleitung
- Förderung von Entwicklung und sozialer Integration
- Kooperation mit Jugendämtern und Bildungseinrichtungen
Masurenhof GmbH & Co. KG
- Sozialpsychiatrische Angebote
- Wohn-, Assistenz- und tagesstrukturierende Angebote
- Eingliederungshilfe
- Einrichtungen und Dienstleistungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
- Besondere Wohnformen, Tagesstätte, Ambulanter Dienst, Betreutes Wohnen in der WG und einzelbetreutes Wohnen
- Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, Befähigung zur selbständigen Alltagsbewältigung, Förderung und Erhaltung persönlicher Fertigkeiten und Fähigkeiten, soziale Rehabilitation
Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Oberotterbach e.V (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Bedarfsorientierte Hilfen zur Erziehung (ambulant und stationär)
- Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Familien
- Alltagsorientierte Unterstützung und Beratung in schwierigen Lebenslagen
- Jugend- und Familienberatungsstelle
- Beratung und Begleitung von Pflegefamilien
Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Kommunales Angebot der Jugendsozialarbeit
- Offene Jugendtreffs an mehreren Standorten
- Freizeit- und Begegnungsangebote
- Niedrigschwellige Beratung und Unterstützung bei persönlichen, schulischen und sozialen Anliegen
- Projektarbeit und Kooperationen, u. a. mit Schulen sowie Ferien- und Jugendprogrammen
Ökumenisches Gemeinschaftswerk Pfalz (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Ludwigshafener Werkstätten
- Unterstützung, Begleitung und Förderung von Menschen mit körperlichen, geistigen und mehrfachen Beeinträchtigungen
- Einsatz für gesellschaftliche Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen
- Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben durch Beschäftigung, Qualifizierung und individuelle Förderung
- Förderung von Bildung, persönlicher Entwicklung und lebenslangem Lernen
Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
- Haus für Jugend- und Familienhilfe Worms
- stationäre und ambulante Angebote der Jugendhilfe
- Angebote für psychisch /seelisch beeinträchtigte junge Menschen und Familien
- Schulsozialarbeit & Soziale Gruppenarbeit
- Psychosozialen Unterstützungsleistungen
Evangelisches Diakoniewerk Zoar KdöR (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Hilfe im Alter (u.a. stationäres Wohnen, ambulante Pflege)
- Hilfe für Menschen mit Beeinträchtigung (u.a. Wohnen, Arbeiten, Soziotherapie)
- Stationäres Hospiz
- Angebote der Kinder- und Jugendhilfe (u.a. Familienhilfe, Integrationshilfe, Gruppenangebote)
BFB e.V. Grünstadt (keine Bewerbungen mehr möglich)
- Bildungsträger von Maßnahmen für arbeitslose Jugendliche und Erwachsene
- Jugend- und Erwachsenenbildung
- Vermittlung von berufsbezogenen Kompetenzen
- Vermittlung der Adressat:innen in eine Ausbildung und/oder in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit
- Unterstützung für Arbeitssuchende, besonders Jugendliche, Ältere, körperlich Behinderte und Bildungsbenachteiligte
Der Button "Bewerben" führt zu einer kurzen Anleitung zur Registrierung und Bewerbung.
Die einzureichenden Unterlagen werden für dual Studierende durch den sogenannten „Qualifizierungsvertrag“, welchen sie mit den Praxiseinrichtungen schließen, ergänzt. Eine Bewerbung zum dualen Studiengang ohne diesen Vertrag ist nicht möglich und wird seitens der Hochschule nicht bearbeitet.
Nicht sicher, welche Dokumente im Portal hochzuladen sind? Hier gibt es eine Übersicht:
→ Wenn Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben, müssen Sie einen Sprachnachweis (C1) einreichen. Weitere Infos finden Sie HIER
Eine Auflistung aller Arten der Zugangsberechtigungen bietet die folgende Übersicht:
Allgemeine Bewerbungsformulare:
Wir freuen uns auf Sie!
Das Team des Studierenden Service Center (SSC) unterstützt gerne bei allen Fragen rund um Bewerbung und Zulassung.
Egal, ob es um Hilfe beim Bewerbungsprozess geht oder um Fragen zu den benötigten Unterlagen – hier bekommen Sie kompetente Unterstützung.
Telefonisch und per Email (ganztags)
E-Mail: ssc-bewerbung@ 8< SPAM-Schutz, bitte entfernen >8 hwg-lu.de
Telefon: +49 621 5203-0
Vor-Ort-Termine
Mo und Di: 09:30 Uhr - 12:00 Uhr
Do: 09:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:00 Uhr - 16:30 Uhr
Mi und Fr: geschlossen
Bei Fragen zu den Inhalten oder Schwerpunkten eines bestimmten Studiengangs helfen die jeweiligen Programmmanager:innen Ihres Wunschstudiengangs gerne weiter. Diese finden Sie unten in den Kontakten.



