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Spektrum 1-13

6 Titel lemlos erweitert werden. Von der neuen Kinderta- gesstätte profitieren entsprechend der Gesetzeslage in erster Linie Kinder aus Rheinland-Pfalz. „Aus- wärtigen“ soll aber bei Bedarf durch die Vermittlung einer Tagesbetreuung geholfen werden. Ganz so schnell wie das Kita-Projekt lassen sich die übrigen Bauvorhaben auf dem Campus der Hoch- schule Ludwigshafen aufgrund ihrer großen Dimen- sion nicht umsetzen. Nachdem mittlerweile die Fa. agn als Architekturbüro ausgewählt wurde, stehen regelmäßige Meetings auf der Arbeitsebene sowie zwischendurch auch immer wieder große Runden unter Einbeziehung der Ministerien und der Hoch- schulleitung auf der Agenda. Für die Hochschule wird das Bauprojekt von Herrn Buchta koordiniert. Unterstützung erfolgt durch Herrn Kettenring und Herrn Möller. Mit Blick auf die Komplexität der Themen hat sich die Hochschulleitung entschieden, sich durch einen versierten Experten mit besonderer Erfahrung im Bereich des Hochschulbaus punktuell beraten zu lassen. Durch den neuen Campus mit seinem städtebaulichen Akzent sollen deutlich stärker als bisher ein Campus- gefühl und studentisches Leben ermöglicht werden. Die bisherige Bibliothek sowie die alte Mensa im B- Gebäude sollen, so der bisherige Stand der Planun- gen, zu Hörsälen und Büros zurückgebaut werden. Erfreulicherweise sicherte das Land der Hochschule nicht nur den Bau, sondern auch die räumliche Erst- ausstattung der Gebäude mit Mobiliar zu. Beim jetzigen Stand der Dinge erwarten die Hoch- schulverantwortlichen den Baubeginn für den zent- ralen Campus im übernächsten Jahr; die Fertigstel- lung des neuen Großgebäudes ist für 2017/2018 anvisiert. „Bis dann auch die bereits bestehenden Gebäudeteile umgebaut und renoviert sind, dürfte es Mitte 2019 sein“, erläutert Prof. Mudra und er- gänzt: „Das sind mehr als zwei Studierendengenera- tionen, die in dieser Zeitspanne ihr Studium bei uns absolvieren – viel zu lange, um hinsichtlich der ak- tuell gegeben Mangelsituation einfach abzuwarten.“ Aus diesem Grund werden Ersatzstandorte, die ab 2016 aufgegeben werden sollten, nicht nur länger angemietet bleiben, sondern bei Bedarf angemes- sen renoviert: Das gilt zum einen für die Maxstraße, die den Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen beherbergt. Hier sollen einige Fenster ausgetauscht und die Bibliothek erweitert werden – Kosten, die letztlich die Hochschule tragen muss. Zum anderen soll auch in das Postbank-Gebäude gegenüber dem zentralen Campus als zukunftsfä- hige Erweiterung der bestehenden Kapazitäten für die Überbrückung bis zum neuen Campus investiert werden. Dort werden in den nächsten Monaten die von der Hochschule belegten Räume nicht nur um- fassend ertüchtigt, sondern es sollen auch weitere Räumlichkeiten angemietet werden. „Wir leiden un- ter immenser Raumnot und brauchen eine Perspek- tive für die nächsten sieben Jahre und – falls wir wei- ter wachsen – darüber hinaus“, erklärt Klaus Eisold, Kanzler der Hochschule. Bereits im Februar werden im Nebengebäude vor- sorglich Fußböden ausgetauscht, die eine Geruchs- belästigung darstellen, und zeitgleich werden auch die WC-Anlagen im Erdgeschoss des Hauptgebäu- des saniert. Der Standort Schulstraße soll bis Januar 2014 mit Blick auf seine ungünstige Lage und nicht optimale Ausstattung abgemietet werden. Um das zu kompensieren und insgesamt eine Qualitätsver- besserung zu erreichen, sind zwei Hörsäle für 60 beziehungsweise 120 Personen im Erdgeschoss des Postbank-Gebäudes angedacht sowie im 1. OG PC- Pools, Büros und Aufenthaltsräume für die Studie- renden geplant. Die Gespräche hinsichtlich einer Genehmigung durch das Ministerium laufen. Offen ist noch die Klärung der Parkplatzfrage – ent- steht doch ein Großteil des geplanten Gebäudekom- plexes des Neubaus auf der Fläche des bisherigen Großparkplatzes. „Nach bisherigem Planungsstand stehen zu wenig Parkplätze zur Verfügung, wes- halb man nach Lösungen suchen muss“, beschreibt der Kanzler die Lage und betont, dass man derzeit mehrere Möglichkeiten diskutiere. Zum einen den Bau eines Parkdecks, zum anderen den Ankauf von Brachgelände. Außerdem sei die Hochschule zur Verbesserung der Nahverkehrsanbindung weiterhin mit der Stadt Ludwigshafen im Gespräch, etwa, was die Taktung der Busse angehe. Auch die Verbreitung zukunftsweisender Mobilitätskonzepte werde zielge- richtet verfolgt. Mit dem Mitfahrnetzwerk Flinc und der projektierten Bereitstellung von Fahrradstationen

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