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International, dual und bilingual: Logistik-Studierende Natascha Lenk unterwegs zwischen Murcia, Spanien, und Ludwigshafen

Natascha Lenk am Arbeitsplatz bei ihrem spanischen Ausbildungsunternehmen Primafrio S.L.
Natascha Lenk am Arbeitsplatz bei ihrem spanischen Ausbildungsunternehmen Primafrio S.L. (Bild: Natascha Lenk)

Natascha Lenk studiert im dualen Bachelor Logistik an der HWG LU, doch ihr Ausbildungsunternehmen Primafrio S.L. liegt im spanischen Murcia. Wie sie grenzüberschreitend Studium und Ausbildung unter einen Hut bekommt, erzählt uns Natascha Lenk im Interview.

Warum haben Sie sich für die Teilnahme am dualen Studienprogramm Logistik entschieden?
Natascha Lenk: Bevor ich mein duales Studium begonnen habe, habe ich eine zweijährige Ausbildung zur Kauffrau für Transport- und Logistikdienstleistungen an der FEDA Madrid, einer deutschen Auslandsberufsschule, gemacht. Durch das duale Studium an der HWG LU habe ich die Möglichkeit, meine praktische Ausbildung bei Primafrio S.L. in Murcia fortzusetzen und gleichzeitig mein bereits erworbenes Wissen zu vertiefen.

Wie sieht eine typische Praxisphase bei Ihnen aus?
Primafrio ist ein Familienunternehmen mit einer Flotte von 2.200 LKWs, was es zum größten Kühltransportunternehmen in Spanien und zu einem der bedeutendsten in Europa macht. Dabei bildet Deutschland einen der wichtigsten Märkte für Primafrio. Der Schwerpunkt in den Praxisblöcken liegt im Bereich Comercial. So kann ich täglich meine Sprachkenntnisse anwenden und stetig verbessern, indem ich sowohl mit ausländischen Kunden als auch mit spanischen Kolleginnen und Kollegen kommuniziere.

Was sind Ihre Aufgaben?
Neben administrativen Tätigkeiten habe ich einen eigenen Kundenstamm, um den ich mich kümmere. Außerdem bin ich für die Erstellung der ENS (Entry summary declaration) bei grenzüberschreitenden Transporten von England verantwortlich und unterstütze die kaufmännische Leitung bei der Auswertung und Vorbereitung von Tendern.

Bei Primafrio wird man schon vom ersten Tag als Teil des Teams voll eingebunden. Man wird als Teammitglied enorm geschätzt und merkt, dass das Unternehmen viel Vertrauen in seine Studierenden hat. Besonders gut gefällt mir, dass wirklich jeder sich bei Fragen und Problemen um mich kümmert. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben und unterstützt.

Wie funktioniert das Studium aus der Ferne?
Normalerweise würde ich für den Theorieunterricht nach Ludwigshafen fliegen und dort an den Veranstaltungen vor Ort teilzunehmen. Seit Ausbruch von Covid-19 finden zurzeit  jedoch alle Vorlesungen via Zoom statt, sodass ich mich von Spanien aus zuschalten kann. Ich freue mich immer, wenn ich nach Deutschland fliege und meine Familie und Freunde wiedersehe, aber in Murcia fühle ich mich wie in meiner zweiten Heimat. In Murcia wohne ich zusammen mit den anderen Azubis von Primafrio in einer WG. An den Wochenenden unternehmen wir viel und entdecken die vielen schönen Orte, die es um Murcia gibt.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Nun bricht bereits das zweite Semester an und es kommt mir vor, als läge der erste Praxistag nur wenige Wochen zurück.

Vielen Dank für das Gespräch.

Interview: Britta Käufer


Die HWG LU hat mit FEDA Madrid, der deutschen Auslandsberufsschule, an der Natascha Lenk ihre Ausbildung gemacht hat, Anfang Mai eine internationale Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Mehr dazu…

Natascha Lenk am Arbeitsplatz bei ihrem spanischen Ausbildungsunternehmen Primafrio S.L.
Natascha Lenk am Arbeitsplatz bei ihrem spanischen Ausbildungsunternehmen Primafrio S.L. (Bild: Natascha Lenk)

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