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Exzellent! Herausragende Absolvent*innen und Studierende mit Preisverleihung geehrt

Gruppenbild Preisverleihung VFF und Gleichstellung
V.l.: Prof. Dr. M. Widmann, Prof. Dr. E. Häusler, Prof. Dr. E. Raum, Jannika Fritzsche, Victoria Berger, Finn Börsch, Hochschulpräsident Prof. Dr. G. Piller, VFF-Vorsitzende T. Kamrad und Prof. Dr. K. Blettner. Nicht im Bild, da gestern verhindert: die Preisträger*innen Roderic Fonteyne und Carina Paul. (Bild: HWG LU)

Roderic Fonteyne, Victoria Berger und Finn Börsch wurden gestern vom Verein der Freunde und Förderer der Hochschule für ihre herausragenden Studienleistungen geehrt. Den ‚Familiy Award‘ für sehr gute Studienleistungen trotz familiärer Mehrfachbelastung erhielt Carina Paul; den ‚Gender Award‘ für die beste Abschlussarbeit mit einem Gender- oder Frauenforschungsthema bekam Jannika Fritzsche aus den Händen der Gleichstellungsbeauftragten, Prof. Dr. Elke Raum, überreicht.

Im Rahmen eines Festakts wurden am Dienstag, den 13. September 2022, fünf herausragende Absolventinnen und Absolventen bzw. Studierende der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG LU) für ihre besonderen Studienleistungen durch den Verein der Freunde und Förderer (VFF) und die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule ausgezeichnet: Roderic Fonteyne, Absolvent des dualen Studiengangs Gesundheitsökonomie im Praxisverbund, erhielt den Preis des Fördervereins als bester Bachelorabsolvent. Victoria Berger, Absolventin im Masterstudiengang International Marketing Management, wurde mit dem VFF-Förderpreis als beste Masterabsolventin geehrt. Und Finn Börsch erhielt mit seiner hoch aktuellen Bachelorthesis zum Thema „CO2-Steuer mit Klimadividende“ den Preis des Fördervereins für die beste Bachelorarbeit. Die mit je 500 € dotierten Preise des Fördervereins übereichte Tatjana Kamrad, erste Vorsitzende des VFF, nach einer Einführung von Hochschulpräsident Prof. Dr. Gunther Piller und den Laudationes von Prof. Dr. Eveline Häusler, Prof. Dr. Klaus Blettner und Prof. Dr. Markus Widmann.

Der mit 300 Euro dotierte Family Award, der sehr gute Studierende mit Mehrfachbelastung durch familiäre Aufgaben auszeichnet, ging in diesem Jahr an Carina Paul, Studentin im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik. Die Mutter zweier Töchter, die zudem familiäre Betreuungsaufgaben bei ihren Eltern leistet und sich im Kinderhospiz Sterntaler engagiert, konnte den Preis allerdings krankheitsbedingt nicht persönlich in Empfang nehmen.

Den ebenfalls mit 300 Euro dotierten Gender Award, der nun zum dritten Mal an der Hochschule verliehen wurde, erhielt Jannika Fritzsche, Absolventin im Bachelorstudiengang Marketing, für ihre Arbeit „LGBTQ+ Marketing: Die Wirkung authentischer und zielgruppengerechter Ansprache“ aus den Händen der Gleichstellungsbeauftragten und Laudatorin Prof. Dr. Elke Raum. Der im Rahmen des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen ausgelobte Preis zeichnet die beste Abschlussarbeit mit einem Gender- oder Frauenforschungsthema aus.

„Diese Preisverleihung ist ein wichtiger Anreiz für unsere Studierenden und zeigt, welche Exzellenz wir in unseren Reihen haben“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Gunther Piller bei der Begrüßung. Und auch Tatjana Kamrad, Vorsitzende des Fördervereins der Freunde und Förderer, war sich sicher: „Die eingereichten wie die ausgezeichneten Arbeiten geben einen Einblick, welche Themen unsere Studierenden bewegen und mit welcher Leidenschaft und mit welchem Sachverstand sie diese Themen bearbeiten“.

In ihrer Laudatio auf Roderic Fonteyne betonte Prof. Dr. Eveline Häusler, Dekanin des Fachbereichs Management, Controlling, HealthCare, dass dessen Auszeichnung als bester Bachelorabsolvent noch bemerkenswerter mit Blick auf dessen Studiengang sei: Erfordere der duale Studiengang Gesundheitsökonomie im Praxisverbund doch Kompetenzen in ganz unterschiedlichen Fachgebieten – u.a. Medizin, VWL oder Datenanalyse – und trotzdem habe Fonteyne in allen Bereichen überzeugt. Auch in seiner Bachelorarbeit, die sich unter dem Titel „Wirkung der Regionalkomponente als Bestandteil der Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs am Beispiel einer Krankenkasse“ ganz grob gesprochen mit der spezifischen Zusammensetzung von Krankenkassenbeiträgen beschäftigt, und in der betrieblichen Praxis beim dualen Ausbildungspartner, der Siemens Krankenkasse, habe der Stipendiat der deutschen Studienstiftung herausgeragt, so Häusler.

Ähnlich begeistert zeigt sich auch Laudator Prof. Dr. Klaus Blettner, Dekan des Fachbereichs Marketing und Personalmanagement, von Victoria Berger als der besten Masterabsolventin. „Eine Studierende, wie man sie als Hochschullehrer selten findet: Ruhig, wenn andere laut sind; engagiert, wenn andere schwächeln; konstruktiv, wenn andere lamentieren“. Kurz, „eine fachlich und methodisch absolut sattelfeste Praktikerin“, der „Phänotyp einer ausgezeichneten Fachhochschulabsolventin“, so Blettner. Und das, obwohl Berger, die vor dem Studium eine Ausbildung zur Mediengestalterin in Köln absolviert hat und inzwischen bei SAP SE arbeitet, nach eigenen Worten eigentlich nie studieren, sondern immer mit ihren Händen arbeiten wollte.

Auch die Bachelorarbeit „CO2-Steuer mit Klimadividende“ von Finn Börsch überzeugte nicht nur die Jury des VFF und den Erstgutachter, Prof. Dr. Andreas Birk vom Fachbereich Dienstleistungen und Consulting, sondern auch Laudator Prof. Dr. Markus Widmann: Diese Thesis suche nicht nur hinsichtlich der Aktualität des Themas und ihres Umfangs ihresgleichen, sondern transferiere die sehr komplexen Zusammenhänge und abstrakten Fragestellungen der Bepreisung von Treibhausgasemissionen sehr anschaulich in klare Handlungsempfehlungen. Zudem nehme Börsch auch Ansätze aus der Schweiz, aus Schweden oder Kanada in den Blick. „Ich habe die ganze Arbeit mit großer Neugier verfolgt, eine bemerkenswerte Leistung“, so Widmanns Fazit.

Mit der diesjährigen Preisträgerin des Family Awards, Carina Paul, zeichnete der Gleichstellungsausschuss der Hochschule eine Studentin des Bachelorstudiengangs Pflegepädagogik aus, die trotz mannigfacher familiärer Aufgaben, ehrenamtlichen Engagements und gesundheitlicher Herausforderungen ihr Studium mit sehr guten Leistungen absolviere. Es sei dieses konsistente „trotzdem“ in der Bewerbung um den Preis gewesen, das die Jury zudem überzeugt habe, so die Gleichstellungsbeauftragte Prof. Dr. Elke Raum.

Die Abschlussarbeit „LGBTQ+ Marketing: Die Wirkung authentischer und zielgruppenspezifischer Ansprache“ von Jannika Fritzsche schließlich beschäftigt sich mit dem Thema, dass Unternehmen auch in Main-Stream-Medien zunehmend die LGBTQ+ Community gezielt werblich ansprechen. Drei Forschungsfragen hätten Fritzsche dabei geleitet, so Laudatorin Raum: Wie wirkt LGBTQ+ Marketing auf die Community und Straight Allies? Wie wirkt authentische Ansprache in LGBTQ+ Marketing? Und: Wie wirkt die Ansprache auf die Zielgruppe? Die Bearbeitung dieser Leitfragen sei Fritzsche „mit ausgeprägtem Sachverstand“ und einer „sehr gut umgesetzten quantitativen Befragung“ angegangen. Die Arbeit habe nicht nur den Erstgutachter Prof. Dr. Klaus Blettner, sondern auch die Jury voll überzeugt.

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