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18-Spektrum-Juni2015

18 AKTUELL Speed-Dating im Dienst des Wissenstransfers von Daniela Hartmann Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: Innovation in Kooperation – Wissenschaftler und Unter- nehmer beim Transfer-Speed-Dating S peed-Dating kennt man in erster Linie als Mittel der Kontaktaufnahme für bindungs- willige Singles. Das Kompetenzzentrum für Innovation und nachhaltiges Management (KIM) der Hochschule Ludwigshafen am Rhein hat dieses Modell der Partnervermittlung nun zusammen mit der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) zum neuen Veranstaltungsformat „Transfer-Speed-Da- ting“ weiterentwickelt. Ziel dabei ist es, Wirtschaft und Wissenschaft noch näher zusammenzubringen – zum beiderseitigen Nutzen. So trafen am Dienstag, dem 3. März 2015, an der Hochschule Ludwigshafen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Professorinnen und Professo- ren der Hochschulen Ludwigshafen und Worms zusammen, um das neue Veranstaltungsformat zu erproben. Auch die rheinland-pfälzische Wissen- schaftsministerin Vera Reiß unterstützte als Key- Note-Sprecherin die Veranstaltung. „Die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirt- schaft stellt eine Win-Win-Situation für beide Seiten dar.“ Mit diesen Worten eröffnete Professor Dr. Peter Mudra, Präsident der Hochschule Ludwigshafen am Rhein, das „Transfer-Speed-Dating“. Das un- gewöhnliche Format ist auch aus Sicht von Vera Reiß, Staatsministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie betonte die große Bedeutung, die Wissenstransfer insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen hat. Die Koopera- tionen mit Hochschulen und Forschungseinrich- tungen seien für sie besonders wichtig, um ihre Innovationskraft und damit Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze zu sichern und weiterzuentwi- ckeln. „Die Innovationsstrategie des Landes ist eine Strategie der Vernetzung. Über Transferstellen an allen Hochschulen im Land ist es uns gelungen, ein Transfernetz über ganz Rheinland-Pfalz zu spannen, das Unternehmen dabei unterstützt, Partner in der Forschung zu finden, die genau zu ihnen passen“, so die Staatsministerin. „Innovative Wirtschaft braucht exzellente Wissenschaft. Wir müssen die Zusam- menarbeit dieser beiden Partner stärken, damit gute Ideen schnell zu guten Produkten werden. Das ist der Kern unserer Innovationsstrategie.“ Thomas Kübler, Geschäftsführer der Kübler GmbH – Energiesparende Hallenheizungen, berichtete von erfolgreichen Transferprojekten aus der unter- nehmerischen Praxis: „Für jedes Problem, das wir als Unternehmen nicht autark lösen können, sind Hochschulen und Universitäten unser verlässlicher Ansprechpartner – und das seit Jahren.“ Die zahl- reichen Auszeichnungen, wie der Deutsche Nach- Im Gespräch: Ministerin Vera Reiß und Hochschulpräsident Professor Dr. Peter Mudra.

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